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«Einmal die ganze Konsumscheisse hinter sich lassen»

Die Grosse Halle der Berner Reitschule ist in der Hand von Künstlerkollektiven aus ganz Europa. Deren Menschenliebe macht auch vor Dieben nicht halt.

Fabian Christl
Und so präsentiert sich die Grosse Halle derzeit: farbig und aufgekratzt antikapitalistisch.
Und so präsentiert sich die Grosse Halle derzeit: farbig und aufgekratzt antikapitalistisch.
Manu Friederich

Das museale «berühren verboten» sucht man hier vergebens. Im Gegenteil, ­anfassen und anpacken stehen in der Grossen Halle der Berner Reitschule zur Zeit hoch im Kurs. Seit Anfang Woche verwirklichen sich hier Künstler und Bastler aus halb Europa. Sie bauen überdimensionierte Delfine, verschenken Kleider, stellen ihre Siebdruck-Bilder aus und lassen mit einer Steinschleuder auf ein Bild von SVP-Vizepräsident Christoph Blocher schiessen. Von Besuchern wird erwartet, dass sie nicht passiv die Erzeugnisse betrachten. Mitmachen sei ausdrücklich erwünscht, sagt einer der Organisatoren vor Ort. «Es geht darum, einmal die ganze Konsumscheisse hinter sich zu lassen.»

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