Zum Hauptinhalt springen

Wieder klingt Klee

Heimspiel für Jean-Luc 
Darbellay: Das Berner Symphonieorchester führt seine jüngste Komposition auf. Eine Musik mit Bern-Bezug und mysteriösem Titel.

Abstraktion vorbereitet, aber nie ein «Abstrakter»: Paul Klee («Stilleben mit Plastiken», 1923, Ölpause und Aquarell auf Papier und Karton, 32 x 33 cm.)
Abstraktion vorbereitet, aber nie ein «Abstrakter»: Paul Klee («Stilleben mit Plastiken», 1923, Ölpause und Aquarell auf Papier und Karton, 32 x 33 cm.)
Privatsammlung

Wenn einer eine Musik «Verzerrte» tauft, dann wird es sich kaum um eine Liebeserklärung handeln. So denkt man. Und denkt falsch: Das 23-minütige Stück für grosses Orchester, das Jean-Luc Darbellay im Auftrag des Berner Symphonieorches­ters komponiert hat, gilt tatsächlich der Stadt, die seit über 30 Jahren der Arbeits- und Lebensmittelpunkt des 68-jährigen Musikers und Mediziners ist. Ja, und sie ist auch eine Liebeserklärung. Der Genius Loci von Bern inspiriere ihn beim Komponieren, sagt Darbellay. «In Bern kommen viele Einflüsse zusammen.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.