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Geschichtsstunde mit Beethoven

Im Casino beweist sich neben der Sopranistin Regula Mühlemann ein Text als Star des Abends.

Peter König
Die Beziehung des BKO und seines Chefdirigenten Philipp Bach zu Beethoven ist alles andere als neu, und sie wird immer noch besser.
Die Beziehung des BKO und seines Chefdirigenten Philipp Bach zu Beethoven ist alles andere als neu, und sie wird immer noch besser.
zvg

Gekommen ist das Publikum für die Musik, für Mühlemann und Mozart. Eine Affiche, die allemal die Konzertsäle füllt. Geblieben ist es natürlich auch für den Beethoven nach der Pause. Gefesselt aber wurde es vor allem durch einen Text, den es so nicht erwartet hätte.

Wo Werke der Wiener Klassik winken, spielen Reflexe, die Leute gehen hin. Wenn dann noch eine zu Recht gefeierte Sopranistin – hier die Luzernerin Regula Mühlemann – aufwartet, erst recht. Mit Wolfgang Amadeus Mozart (Mühlemanns Markenzeichen) und Ludwig van Beethoven ist man nicht nur auf der sicheren Seite, sondern geradezu im musikalischen Olymp. Dass der Abend noch eine Uraufführung und ein Debüt bringen würde, war den meisten so wenig klar wie Regula Mühlemanns Wiederkehr nach der Pause – man hatte sich allenfalls gefragt, wo die Zugabe blieb.

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