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Ein Stern im fernsten Blau

Abschied von einem engagierten Berner Musiker: Der Komponist und Pädagoge Arthur Furer ist am Freitag 89-jährig in Bern verstorben.

Der Berner Komponist und Dirigent Arthur Furer (1924-2013).
Der Berner Komponist und Dirigent Arthur Furer (1924-2013).
zvg

Personenkult war Arthur Furer zuwider. Er wehrte sich vehement dagegen, dass man um seinen 85. Geburtstag so ein «Gheie» macht. «Sprechen wir lieber über meine Werke!», sagte er, während er der Journalistin charmant, ja geradezu fürsorglich in seinem Heim in der Elfenau einen Empfang bereitete.

Über sein «Lob der Gottheit» für Soli, Chor und Orchester wollte Arthur Furer sprechen, das zu seinen Ehren aufgeführt werden sollte. Darin hatte er buddhistische, jüdische, christliche und islamische Gottesvorstellungen einbezogen. «Ich sehe das Göttliche in allen Erscheinungen der Welt», sagte er. So zum Beispiel auch im kraftvollen Aufbruch der Natur. Der Besuch zu seinem 85. Geburtstag am 28. März fiel in den Frühling. Doch Furer ahnte, dass für ihn der Herbst längst angebrochen war.

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