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Da helfen nicht einmal Netrebko und Domingo

Der neue« Trovatore» bei den Salzburger Festspielen ist mit Anna Netrebko und Placido Domingo prominent besetzt. Allein, es nützt nichts, die Aufführung ist nicht zu retten.

Anna Netrebko als «Leonora», Placido Domingo als «Il Conte di Luna» in der Fotoprobe zu Verdis Oper «Il Trovatore» im Grossen Salzburger Festspielhaus. Foto: Barbara Gindl/Keystone
Anna Netrebko als «Leonora», Placido Domingo als «Il Conte di Luna» in der Fotoprobe zu Verdis Oper «Il Trovatore» im Grossen Salzburger Festspielhaus. Foto: Barbara Gindl/Keystone

Salzburg zur Festspielzeit gehört zu den wenigen Orten, an denen man aufpassen muss, vorausschreitenden Damen nicht auf die Schleppe zu treten. Bei der Neuproduktion von Verdis «Il Trovatore», wegen des Staraufgebots mit Anna Netrebko und Placido Domingo angeblich fünffach überbucht, ist die Schleppendichte besonders hoch. Dann gibt der Vorhang den Blick frei in ein Museum. An blassroten Wänden hängen Meisterwerke der Renaissance und des Barock: Ikonen der Kunstgeschichte von Lucas Cranach bis Rubens. Regisseur Alvis Hermanis, der sein eigener Bühnenbildner ist, hat sich munter bedient in den Kunstkammern der Welt.

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