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Als wärs ein spanisches Gemälde

Schön sieht sie aus, die neue Inszenierung von «Don Carlo» im Zürcher Opernhaus. Schön gesungen wird auch. Von allen – ausser von Don Carlo.

Mit reduzierter Stimme: Matti Salminen, links, in seiner Rolle als Filippe ll (rechts Massimo Cavalletti als Rodrigo).
Mit reduzierter Stimme: Matti Salminen, links, in seiner Rolle als Filippe ll (rechts Massimo Cavalletti als Rodrigo).
Keystone
Anja Harteros als Elisabetta di Valois.
Anja Harteros als Elisabetta di Valois.
Keystone
Aufführung aus Bildern, wie sie in einem spanischen Museum hängen könnten: Anja Harteros in Aktion.
Aufführung aus Bildern, wie sie in einem spanischen Museum hängen könnten: Anja Harteros in Aktion.
Keystone
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Im richtigen Leben möchte man mit der Prinzessin von Eboli ja lieber nichts zu tun haben. Aber auf der Bühne, dargestellt von Vesselina Kasarova bei ihrem Rollendebüt, ist sie eine Wucht. Aggressiver ist wohl noch nie ein Fächer geöffnet worden, nie haben die Girlanden in ihrem sarazenischen Lied selbstverliebter gewirkt als hier. Herrisch, hämisch, berechnend wirkt sie in jedem einzelnen Ton, in jeder Geste, jedem Blick.

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