Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Alles so schön kitschig hier

Glotzen, weil alles so schön bunt ist: Nina Hagens Kritik am Fernsehen wird in Biel auf den Kitsch in der Oper gemünzt.

Herr Behrends, wie unterscheiden Sie Kunst und Kitsch in der Oper?

Kitsch als Trivialkunst ist in aufgeklärten Kreisen als Beleidigung des guten Geschmacks verpönt. Warum sehnt sich denn der Opernzuschauer nach solch «gebildetem Schmus», wie Tucholsky es nennt, also schönen Bildern und grossen Gefühlen, wenn er sie gleichzeitig ablehnt?

Adorno sprach von falscher Geborgenheit und dümmlichem Trost.

Heisst das, auch als Oper ist Kitsch leichter zu verkaufen?

Was Kitsch ist und was nicht, hat auch mit kultureller Abmachung zu tun. Welchen Umgang mit Kitsch vermitteln Sie Ihren Masterstudierenden am Opernstudio?

Worin konkret besteht die Unterstützung?

Was meinen Sie damit?

Der Titel des Abends «Ist alles so schön bunt hier» bezieht sich auf einen Song von Punkrock-Sängerin Nina Hagen. Was hat das mit Oper zu tun?