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«Bern ist das Beste, 
was mir passieren konnte»

Mario Venzago, der das BSO heute Abend auf dem Bundesplatz dirigiert, ist ein Visionär und Klangforscher.

«Die Berner Politik ist zu zaghaft in ihren Visionen», sagt BSO-Chefdirigent Mario Venzago.
«Die Berner Politik ist zu zaghaft in ihren Visionen», sagt BSO-Chefdirigent Mario Venzago.
Adrian Moser

Herr Venzago, was war das für 
ein Gefühl, als Opfer der globalen 
Finanzkrise 2010 nach Bern zu kommen?

Die Krise war für mich ein Schock. Mit der Pleite der Lehman Brothers im Jahr 2008 haben sich viele Sponsoren vom Indianapolis Symphony Orchestra, das ich mehrere Jahre leitete, auf einen Schlag zurückgezogen. Als die Nachricht kam, hatte ich nichts mehr in den Händen, weil die Orchester in Amerika ausschliesslich privat finanziert werden. Da habe ich mich entschieden, nach Europa zurückzukehren. Und dann kam das Telefon aus Bern, ob ich das Berner Symphonieorchester übernehmen wolle.

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