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Zurück in die Zukunft

Filmarchive haben es heute nicht mehr nur mit Zelluloid zu tun, sondern auch mit Daten. Weil man aber der digitalen Archivierung noch nicht traut, empfehlen Fachleute den Rückschritt zum analogen Material.

Kühl und trocken aufbewahren, lautet die Devise bei den Filmrollen: Lager der Berner Kinemathek Lichtspiel. Foto: Adrian Moser
Kühl und trocken aufbewahren, lautet die Devise bei den Filmrollen: Lager der Berner Kinemathek Lichtspiel. Foto: Adrian Moser

Die Geschichte der Filmarchivierung ist auch eine Geschichte der Verluste. Der spektakulären zuweilen, wie an jenem heissen Julinachmittag im Jahr 1959, als in einem Hinterhof ein Filmlager der Cinémathèque française in Flammen aufging. Die einzige Kopie von Erich von Stroheims «The Honeymoon» ist damals verloren gegangen, weil die hochentzündlichen Nitrozellulosefilme von selbst Feuer gefangen hatten. 1951 war dieses Material verboten worden; der Nachfolger hiess Zellulosetriazetat oder Sicherheitsfilm.

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