Zurich Film Festival verliert Bundessubventionen

Dass der Festivalbesitzer NZZ keine Einsicht in die Geschäftszahlen erlaubt, ist für den Bund problematisch.

Die Gründer des ZFF, Karl Spoerri und Nadja Schildknecht, mit Roger Federer.

Die Gründer des ZFF, Karl Spoerri und Nadja Schildknecht, mit Roger Federer.

Das Zurich Film Festival (ZFF) verliert die Bundessubventionen, die seit 2017 jährlich 250'000 Franken betragen. Laut SRF 2 Kultur hat das Bundesamt für Kultur (BAK) den Entscheid heute bestätigt. Das BAK streicht die Gelder aufgrund der neuen Besitzverhältnisse: Seit 2016 hält die NZZ Mediengruppe eine Mehrheit am ZFF, erlaubt aber wegen interner Regeln keine Einsicht in die Geschäftszahlen der Zurich Film Festival AG und der angeschlossenen Vermarktungsgesellschaft Spoundation Motion Picture AG.

Dies wäre aber erforderlich, um die Leistungsvereinbarung zwischen BAK und ZFF zu erneuern. Seit das ZFF im Besitz des privaten Unternehmens NZZ ist, forderten Politiker, dass das BAK die Subventionen überprüft. Das Gesamtbudget des Festivals beträgt ungefähr 7,3 Millionen. In den Jahren 2017 bis 2021 wird der Kanton das ZFF mit einem jährlichen Beitrag von 268'000 Franken unterstützen. Die Stadt Zürich steuert 350'000 Franken bei.

ml/blu

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