Treppe runter, und die Welt geht auf
Das «Loch» nannten es manche. Doch für Lis Winiger und Thomas Pfister, beide jahrelang im Kunstmuseumskino tätig, war es kein Unort. Im Gegenteil.

Etwa vier Zentimeter hoch ist sie, die Beige, die vor Thomas Pfister auf dem Tisch liegt. Es sind die farbigen Zwei-Monatsprogramme aus zwanzig Jahren Kino im Kunstmuseum. 113 Stück. «Zwanzig Jahre Leben», sagt Pfister, der das Kino von 1983 bis 2003 geleitet hat – dem Jahr, als das Kunstmuseum sich aus Spargründen von seinem Lichtspieltheater trennte. Auf Initiative der städtischen Kulturabteilung und der Berner Filmszene wurde das Kino damals gerettet; seither betreibt es der Verein Cinéville, zunächst unter der Leitung von Rosa Maino, seit Ende 2011 mit Thomas Allenbach als Leiter.


