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Traurig, aber lieb

Ein Psychiater sucht das Glück und findet den Kitsch. Der Film «Hector and the Search for Happiness» sei ein Märchen, sagt Schauspieler Simon Pegg im Gespräch.

Der englische Komiker Simon Pegg spielt einen unglücklichen Psychiater, der Frau, Patienten und Themse hinter sich lässt, um das Glück zu finden. Foto: PD
Der englische Komiker Simon Pegg spielt einen unglücklichen Psychiater, der Frau, Patienten und Themse hinter sich lässt, um das Glück zu finden. Foto: PD

Hector arbeitet als Psychiater mit eigener Praxis, seine Frau Clara erfindet Markennamen für Medikamente. Die beiden wohnen in London mit Balkon auf die Themse, sie haben keine Kinder, aber sie haben einander, und sie haben Geld. Trotzdem fehlt ihnen etwas, wie sich das bei Komödien dieser Sorte unweigerlich herausstellt. Denn Hector lebt nur so dahin. Er kämpft gegen eine Leere, die er mit Routine und Ritualen auffüllt. Er liebt seine Frau, aber die merkt es nicht richtig. Und er verfällt ­einer Schwermut, die auch seinen Patienten und Patientinnen nicht hilft.

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