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Tod eines Piraten

Der Hacktivist Aaron Swartz kämpfte für mehr Transparenz im Internet. Dann geriet er mit dem FBI in Konflikt. Ein neuer Film erzählt seine tragische Geschichte.

Am 11. Januar 2013 fand man Aaron Swartz tot auf. Der Programmierer, «Hacktivist» und Mitbegründer von Reddit stand kurz vor einem Gerichtsverfahren wegen Datendiebstahl. Bei einem Schuldspruch drohten ihm 35 Jahre Gefängnis. Wenige Wochen vor Prozessbeginn erhängte sich Swartz in seiner Wohnung in Brooklyn.

Nun hat der amerikanische Regisseur Brian Knappenberger per Crowdfunding fast 10'000 Dollar gesammelt und damit einen Dokumentarfilm über Swartz’ kurzes, bemerkenswertes Leben gedreht. Seit letzter Woche steht dieser – ganz nach Swartz’ Philosophie – für alle frei zugänglich im Netz. Knappenberger trägt darin einerseits Ereignisse und Fakten zusammen und lässt andererseits Familienangehörige und wichtige Wegbegleiter Swartz’ zu Wort kommen.

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