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«The Interview» spielte bereits 36 Millionen Dollar ein

Die umstrittene Kim-Komödie von Sony entwickelt sich zum Kassenschlager. Der grösste Teil der Einnahmen stammt aus dem Internet.

Macht den meisten Umsatz im Internet: «The Interview» steht zum Download bereit. (Archivbild)
Macht den meisten Umsatz im Internet: «The Interview» steht zum Download bereit. (Archivbild)
Keystone

Die umstrittene US-Komödie «The Interview» über ein Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un entwickelt sich zum Kassenschlager. Wie das Filmstudio Sony Pictures mitteilte, spielte der erst zurückgehaltene und Weihnachten dann doch veröffentlichte Film bereits 36 Millionen Dollar ein.

31 Millionen Dollar davon stammen aus dem Internet. Den Rest brachte der Film in den wenigen hundert Kinos, die ihn zeigen, ein. Damit ist er Sonys bislang erfolgreichster Internetfilm.

Der Film «The Interview» war Gegenstand einer wochenlangen kontroversen Debatte in der Filmindustrie sowie schliesslich auch in der Politik. Sony war Opfer eines Hackerangriffs und ominöser Drohungen im Zusammenhang mit dem Film geworden, weshalb sich ein Kino nach dem anderen entschied, ihn nicht zu zeigen.

Sony erklärte daraufhin zunächst, den Film nicht zu veröffentlichen, entschied sich später aber anders. Die USA machten Nordkorea für den Cyberangriff verantwortlich, Pyongyang wies das zurück.

Mittlerweile kann «The Interview» über diverse Internetplattformen bezogen werden, darunter Google Play und Youtube Movies. Dem Filmstudio zufolge wurde der Film bereits 4,3 Millionen Mal geliehen oder gekauft. Die Zahlen beziehen sich auf die Zeit vom 24. Dezember bis zum 4. Januar.

SDA/chk

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