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Solothurner Filmtage: «Wir müssen Abstriche machen»

Viele Besucher, aber ein drohendes Defizit: Im Vorfeld der 46.Solothurner Filmtage spricht Direktor Ivo Kummer über Sponsoringprobleme und die Schweizer Filmpolitik.

«Der Schweizer Film ist von Staatskultur weit entfernt», kontert Ivo Kummer die Vorwürfe der SVP.
«Der Schweizer Film ist von Staatskultur weit entfernt», kontert Ivo Kummer die Vorwürfe der SVP.
Keystone

Herr Kummer, seit 2010 finden die Filmtage neu von Donnerstag bis Donnerstag statt und dauern einen Tag länger. Wie hat sich das neue Konzept bewährt? Ivo Kummer: Sehr gut. Wir hatten 14 Prozent mehr Zuschauer, vor allem am Wochenende, wo wir publikumsfreundlicher programmierten.

Vor einiger Zeit hatten Sie noch gewarnt, die Saalkapazitäten in Solothurn seien begrenzt. Gibts nun wieder Luft nach oben? Durch den zusätzlichen Tag gibt es tatsächlich etwas mehr Luft im Programm. Beim Wechsel von Donnerstag auf Donnerstag haben wir die Auslastung der Wochentage und Spielstellen detailliert ausgewertet und den Spielplan angepasst. Wir sind – vor allem abends – sehr gut besucht, aber nicht so, dass wir überlastet wären.

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