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Schwarz in der weissen Wüste

Ein Abend erinnert an den Autor James Baldwin und seinen Besuch in Leukerbad, der Folgen hatte für 
die Literaturgeschichte.

Der afroamerikanische Autor James Baldwin weilte in den 50er-Jahren zwei Winter lang in Leukerbad. Christian Walther stellt seinen Essayfilm «Fremd» zu Baldwins Text «Stranger in the Village» in der Cinématte vor.
Der afroamerikanische Autor James Baldwin weilte in den 50er-Jahren zwei Winter lang in Leukerbad. Christian Walther stellt seinen Essayfilm «Fremd» zu Baldwins Text «Stranger in the Village» in der Cinématte vor.
zvg

1951 gab es in Leukerbad kein Kino, keine Bank, keine Bibliothek, kein Theater, nur eine Schreibmaschine – und nur einen Schwarzen: James Baldwin. Der amerikanische Autor besuchte das Walliser Bergdorf mehrmals, weil er sich davon die nötige Ruhe versprach, um seinen ersten Roman voranzutreiben. Was Baldwin bei seiner Ankunft nicht ahnte: Die Art, wie ihn die Dorfbewohner aufnahmen, sollte sein Sensorium für Rasse und Kultur entscheidend formen, wie der spätere Essay «Stranger in the Village» zeigt.

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