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«Gigant des britischen Kinos»

In «Leben und Sterben lassen» hat der Brite 1973 sein Debüt als James Bond, sechs weitere Filme sollten folgen. Reaktionen zum Tod des Schauspielers.

Moore verkörperte den britischen Geheimagenten James Bond sieben Mal.
Moore verkörperte den britischen Geheimagenten James Bond sieben Mal.
Keystone
Moore während einer Bond-Drehpause (Bild von 1972).
Moore während einer Bond-Drehpause (Bild von 1972).
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Kampf gegen Krebs verloren: Roger Moore (1927-2017).
Kampf gegen Krebs verloren: Roger Moore (1927-2017).
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Michael Marti, Journalist und Co-Autor des Buches «James Bond und die Schweiz»:

«Moore war der erfolgreichste Bond – jedenfalls was die Anzahl 007-Filme anbelangt, die er drehte, sieben nämlich. Der beste Bond, das war Moore allerdings nicht. Er war zu soft, zu gut erzogen, um dem Agenten-Typus in den Romanvorlagen Ian Flemings gerecht zu werden. Doch das hatte natürlich System: Moore, der in den Siebzigern und Achtzigern den Bond gab, spielte den familientauglichen, den breit vermarktbaren Agenten, den Kinder ab 12 sich anschauen konnten, ohne Alpträume zu bekommen. Diese 007-Variante entsprach durchaus dem Charakter von Privatmann Moore, er war ein Menschenfreund, der sich charitativ engagierte und ein ausserordentlich rücksichtsvoller und freundlicher Mensch war. Das einzige, was man ihm womöglich vorwerfen kann: Dass er mit 58 seinen letzten Bond gab. Das war peinlich. In dieser Hinsicht hätte Moore auch mal unfreundlich sein müssen, und den Bond-Produzenten absagen sollen.»

Einige Tweets von Freunden und Fans:

«Lebwohl Darling».

1985 steuerte Duran Duran die Titelmelodie zu A View to a Kill (Dt. Fassung: Im Angesicht des Todes) bei.

William Shatner, bekannt als Captain Kirk des Raumschiffs Enterprise:

UNO-Kinderhilfswerk Unicef trauert

«In seinen berühmten Schauspielrollen war Roger der Inbegriff von cooler Kultiviertheit, aber in seiner Arbeit als Botschafter des guten Willens für Unicef war er ein leidenschaftlicher – und sehr überzeugender – Anwalt für Kinder», liess sich Unicef-Chef Anthony Lake in New York in einem Communiqué zitieren.

«Wir alle bei Unicef senden der Moore-Familie unser Beileid und würdigen zusammen mit seinen vielen Freunden und Bewunderern auf der ganzen Welt sein Leben und betrauern den Verlust. Er wird sehr vermisst werden.» Moore hatte sich seit 1991 für Unicef eingesetzt.

Mitteilung auf der offiziellen James-Bond-Twitter-Seite:

«Wir sind betrübt, vom Verlust einer der Giganten des britischen Kinos zu hören», schrieb das British Film Institute (BFI).

Der neuseeländisch-australische Schauspieler Russell Crowe («Gladiator») schrieb, dass er Moore «geliebt» habe.

Für den Sänger und DJ Boy George war Moore der König der Coolness.

Lobende Worte auch von Schauspieler-Legende Mia Farrow:

Auch der Autohersteller Aston Martin, der die James-Bond-Figur über Jahrzehnte begleitet hat, trauert um Roger Moore.

Die Aston Martins in einer Slide-Show.

Action-Star Jean-Claude Van Damme:

Der britische Moderator Piers Morgan schrieb auch mit Blick auf den tödlichen Terroranschlag in Manchester: «Oh nein. Als ob heute nicht schon traurig genug ist.» Moore sei ein «herrlicher Schauspieler» und ein «wundervoller Mann» gewesen.

Roger Moore, der Amüsanteste.

Roger Moore, der Erste.

The Simpsons.

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