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Lost in the Gambia

Im Winter 2007 begab sich die afrikanisch-schweizerische Band King Kora auf eine Gambia-Tour. Ein Filmteam hat den irrwitzigen Trip begleitet, morgen feiert die schräge Dokumentation Premiere.

Noch jubeln die «Fans», und alles ist gut: Der Film «Kings of the Gambia» dokumentiert die turbulente King-Kora-Tour durch die westafrikanische Republik.
Noch jubeln die «Fans», und alles ist gut: Der Film «Kings of the Gambia» dokumentiert die turbulente King-Kora-Tour durch die westafrikanische Republik.

Als der Film etwas mehr als eine Stunde läuft, sagt Roger Greipl in die Kamera: «Jetzt sind wir irgendwie zu Gambiern geworden. Wir haben kein Geld mehr, und wir planen und schauen nur noch von Tag zu Tag.»

Der Co-Bandleader von King Kora brachte damit zum Ausdruck, was längst alle dachten und fühlten, die dem vielköpfigen Tross angehörten: Die Tour der gambisch-schweizerischen Musikgruppe war jetzt, am zweitletzten Tag, nach einer absurd anmutenden Serie von Pleiten, Pech und Pannen, am Tiefpunkt angelangt. Wäre in jenem Moment ein irdischer Engel gekommen und hätte angeboten, man könne in zwei Stunden ins Flugzeug steigen und nach Hause düsen, es hätte wohl niemand gezögert.

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