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James Bond bleibt ein Mann

Produzentin Barbara Broccoli bekräftigt, dass der Topagent nach «No Time to Die» sein Geschlecht behalten darf. Halleluja!

Wird nicht von einer Frau beerbt: Daniel Craig in «No Time to Die». Foto: Universal
Wird nicht von einer Frau beerbt: Daniel Craig in «No Time to Die». Foto: Universal

Die Aufregung im letzten Sommer war gross: Da sickerte nämlich durch, dass im nächsten James-Bond-Abenteuer «No Time to Die» eine schwarze Agentin (Lashana Lynch) die legendäre 007-Nummer tragen werde – zumindest temporär. Worauf britische Medien umgehend einen Salto vorwärts machten: Es sei ja nun beschlossene Sache, wer Daniel Craigs Nachfolge antreten werde – eine Frau. Wirklich?

In einem Gespräch mit dem Branchenblatt «Variety» haben sich nun Bond-Produzentin Barbara Broccoli und Bond-Produzent Michael G. Wilson zum Thema geäussert. Man habe sich noch keine Gedanken über Craigs Nachfolge gemacht, weil die aktuelle 250-Millionen-Dollar-Produktion «No Time to Die» alle Aufmerksamkeit erfordere.

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Video: Trailer zu «No Time to Die»

James Bond hat den aktiven Dienst verlassen und geniesst ein ruhiges Leben in Jamaika. Seine Ruhe ist aber nur von kurzer Dauer. Quelle: Universal

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Broccoli hielt allerdings fest: «Er kann jede Hautfarbe haben, aber er ist männlich.» Sie glaube zwar, dass man innerhalb des Bond-Universums neue Figuren für Frauen entwickeln müsse – starke weibliche Figuren. «Aber ich bin nicht daran interessiert, dass eine männliche Figur plötzlich von einer Frau gespielt wird. Ich denke, Frauen sind weitaus interessanter als das.»

Es bleibt also bei den üblichen Verdächtigen, die Daniel Craig beerben könnten: Idris Elba, Tom Hiddleston, James Norton. In «No Time to Die» (ab 2. April in den Deutschschweizer Kinos) wird jedoch noch alles beim Alten bleiben. Na ja, fast. Bond fragt ja im Trailer etwas erstaunt die schwarze Agentin: «Du bist eine Doppel-Null?» Worauf diese antwortet: «Klar, schon seit zwei Jahren.»

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