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Im Moor bluten die Herzen

Aus einem grossen Roman kann kein grosser Film werden? Wird immer wieder behauptet, stimmt aber nicht. Andrea Arnolds Verfilmung von «Wuthering Heights» zeigt, wie man aus einem Klassiker aufregendes Kino macht.

Bald beginnen die Fliehkräfte von Liebe und Erniedrigung zu wirken: Solomon Glave und Shannon Beer in «Wuthering Heights». Foto: Frenetic Film
Bald beginnen die Fliehkräfte von Liebe und Erniedrigung zu wirken: Solomon Glave und Shannon Beer in «Wuthering Heights». Foto: Frenetic Film

Über Romanverfilmungen geistert ja diese populäre Faustregel herum, die lautet: Aus einem guten Buch wird nie ein guter Film. Regisseure seien darum prinzipiell besser beraten, sich auf schlechte Romane zu stürzen. Als Zeugen werden dann gern die toten alten Meister angeführt, die das so gehalten haben (Hitchcock! Kubrick!). Aber ein Gemeinplatz wird nicht wahrer, wenn man ihn oft genug wiederholt.

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