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«Ich war mal bei Trump zum Dinner, er hat nur über sich geredet»

Woody Harrelson hält den Staat für korrupt, aber sieht in Donald Trump auch keinen Retter. Der US-Schauspieler im Interview.

ZFF-Gast Woody Harrelson am 30.9. in Zürich.
ZFF-Gast Woody Harrelson am 30.9. in Zürich.
Esther Michel

Der Serienmörder aus «Natural Born Killers», der Antiphilosoph mit dem Kaugummi-Amerikanisch aus der Fernsehserie «True Detective», der Garant für intensive Ausbrüche und frontales Over-the-top-Schauspiel: Woody Harrelson, gebürtiger Texaner und engagierter Umweltschützer, stellte am 12. Zurich Film Festival «LBJ» vor. Das Biopic porträtiert Lyndon B. Johnson, Vizepräsident von John F. Kennedy und nach dessen Ermordung 1963 Präsident der USA. Harrelson spielt einfühlsam den Vollblutpolitiker aus den Südstaaten, der seine Pläne wenn nötig aggressiv durchsetzte. Und der Film versucht sich an einer Rehabilitierung eines Taktierers und Pragmatikers, der Kennedys Bürgerrechtsgesetze vorantrieb und damit nicht nur das Land, sondern auch sich selbst modernisierte. Dass LBJ auch den Vietnamkrieg eskalieren liess, erwähnt der Film erst ganz am Schluss.

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