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Hund im Wolfspelz

Der heutige Kurzfilm ist eine wunderliche Neuinterpretation von «Rotkäppchen».

Im Märchen hat alles seine festgefahrene Ordnung: Hier die böse Hexe, da der gute Prinz. Vielleicht bietet es sich deshalb so gut an für Neuinterpretationen und Verulkungen. Man erinnere sich etwa an Ottos «7 Zwerge»-Reihe: Schneewittchen als klamaukige Familienkomödie.

Doch auch der Kurzfilm versucht sich gern und schon seit sehr lange auf kreative Weise an Märchen. Am beliebtesten für Persiflagen hat sich «Rotkäppchen» erwiesen: Die Trickfilm-Diva Betty Boop spielte bereits 1931 in «Dizzy Red Riding-Hood» mit und der Zeichner Tex Avery machte daraus «Red Hot Riding-Hood».

Auch der Filmemacher Riccardo Bernasconi und seine Partnerin Francesca Reverdito stellen in ihrem Kurzfilm «She Wolf» die Rollenverteilung im tiefen, dunklen Wald auf den Kopf. Wer hier der Bösewicht ist und was ein Jäger mit der Geschichte zu tun hat, sei nicht verraten. Nur so viel: Der heimliche Star ist ein Hund.

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