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Hirnflimmern

Klug konfus: Der Spielfilm «Polder» von Samuel Schwarz, dem Berner Theater- und Filmemacher, wird am Nifff in Neuenburg gezeigt.

Der Avatar hängt. Skandal im Zwischenspeicher! Da, er steht wieder, der Entwickler hebelt in der Schaltzentrale des Simulakrums, und nun läuft die Engine, und die Heldin bahnt sich ihren Weg zum Showdown. Aber sind ihre Handlungen auch psychologisch schön begründet? Es ist doch immerhin emotional überzeugend, nicht? Und überhaupt: So wie da die Bosse des Game-Superkonzerns Neuroo-X über ihre virtuellen Figuren reden, so ähnlich muss es an den Tischen der Schweizer Fördergremien zugehen, denen die Regisseure Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal mit ihrem «Polder»-Film bös eins auswischen. Sie hatten nicht die besten Erfahrungen gemacht; der Berner Förderstelle etwa fehlte der lokale Bezug der Geschichte, und jetzt spielt «Polder» halt im imaginären Schweizer Mythenland.

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