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Es wird einem heute noch schwindlig

Das Komikerduo Laurel und Hardy machte Slapstick von feinster Grausamkeit. Erfunden hat «Dick und Doof» Leo McCarey, dem das 71. Filmfestival Locarno die Retrospektive widmet.

Sie wollten doch bloss Hosen tauschen: In «Liberty» (1929) verschlug es die Häftlinge Laurel und Hardy auf die Stahlträger einer Hochhaus-Baustelle. Foto: Filmfestival Locarno

Sie wollten doch bloss Hosen tauschen: In «Liberty» (1929) verschlug es die Häftlinge Laurel und Hardy auf die Stahlträger einer Hochhaus-Baustelle. Foto: Filmfestival Locarno

Hat man das eigentlich lustig gefunden damals als Kind, wenn, sagen wir, Stan Laurel einem schielenden älteren Herrn ins Ohr biss? Wahrscheinlich schon, denn das kindliche Gemüt ist im Durchschnitt ja ein bösartiges. Andererseits existiert keine deutliche Erinnerung an wirkliche Lachanfälle. Sondern nur daran, dass sie einem in Aussicht gestellt wurden in einer Fernsehsendung mit dem Titel «Es darf gelacht werden».

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