Zum Hauptinhalt springen

Einmal Softcore, bitte

Zwischenstand am Filmfestival Locarno: Trash ist ja lustig, aber richtig kitzeln liess man sich erst vom Erotikfilm «Wet Woman in the Wind» aus Japan.

Endlich Erlösung: Szene aus «Wet Woman in the Wind».
Endlich Erlösung: Szene aus «Wet Woman in the Wind».
PD

Locarno-Leiter Carlo Chatrian hat nicht zu viel versprochen, als er sagte, es gebe dieses Jahr auch etwas zu lachen: Die Sonne strahlt über das ganze Gesicht, der Tag lacht einen an, man lacht den Schrecklichkeiten, bis einem die Unbeschwertheit lacht, und können Sie bitte ein weniger leiser wiehern, wir sind hier im Kino? Was ist denn so lustig? Der Eröffnungsfilm «The Girl With All The Gifts» zum Beispiel war sehr komisch: Glenn Close stolperte hysterisch durch eine Zombieapokalypse; auf einem Mädchen, das Katzen frass, ruhte alle Hoffnung, und insgesamt war es auf jeden Fall eine gewagte Entscheidung, das Festival so beginnen zu lassen, dass die Leute glauben, ein Horrorfilm könne gut auf Schauspielführung und Einfallsreichtum verzichten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.