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Ein Zombiefilm für Kinder

Heute startet das Filmfestival Fantoche – unter anderem mit «ParaNorman», ein herrlich makabrer Trickfilmspass, der die Konkurrenz von Pixar und Disney neidisch erschaudern lässt.

Norman ist anders als die anderen Kinder. Er sieht zum Beispiel gerne Zombiefilme. Gruseln tut er sich dabei nicht, dazu ist er zu abgestumpft – schliesslich belästigt ihn seine tote Grossmutter ständig als Geist. Und sie ist nicht die Einzige. Andere Erscheinungen aus dem Jenseits gehen in Normans Leben ein und aus, darunter Hunde und Tauben. Auch der Dorf-Junkie, der sich eine Überdosis geschossen hat, liegt noch an der Strassenecke.

«ParaNorman» ist in den USA ein Kinostürmer, der Stop-Motion-Film schafft es in seiner zweiten Woche überraschend auf Platz drei der Charts. Es ist der Lohn für zehn Jahre Arbeit – so lange hat Co-Regisseur Butler offenbar am Drehbuch geschrieben. Herausgekommen ist ein modernes Märchen, das den Zuschauern die zauberhafte Welt (aber auch: die Verlorenheit) des Kindseins wieder erleben lässt. Erzählt wird das alles mit einer perfekten Mischung aus Melancholie und Humor.

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