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Ein grosses Panorama des Fin de Siècle

Der erste Basler Film, der 1896 auf der alten Rheinbrücke gedreht wurde, ist ein Stück Lokalgeschichte, in dem sich die ganze Welt spiegelt.

Gruppenbild mit Damen auf der alten Rheinbrücke in Basel: Geschichtsprofessor Albert Burckhardt-Finsler (vierter von links) und neben dem Handkarren Sarah Luisa Peyer-Lotz, die Schwester von Achilles Lotz-Trueb. Rechts im Vordergrund ist der Komponist Hans Huber zu erkennen. Im Hintergrund das Café Spitz in Kleinbasel. Frame aus dem Anfang des Films

Gruppenbild mit Damen auf der alten Rheinbrücke in Basel: Geschichtsprofessor Albert Burckhardt-Finsler (vierter von links) und neben dem Handkarren Sarah Luisa Peyer-Lotz, die Schwester von Achilles Lotz-Trueb. Rechts im Vordergrund ist der Komponist Hans Huber zu erkennen. Im Hintergrund das Café Spitz in Kleinbasel. Frame aus dem Anfang des Films

Christoph Heim

Wir schreiben das Jahr 1896, es ist Montag der 28. September, vormittags um zehn Uhr. Es regnet seit Tagen, was man daran erkennt, dass einige der Passanten im ersten Film, der je in Basel gedreht wurde, Regenschirme tragen. Man weiss es auch dank eines Briefes, den ein gewisser Constant Girel an seine Mutter geschrieben hat. Girel ist der Mann, der hinter der Kamera stand und den 48 Sekunden dauernden «Lumière 308 Bâle: Pont sur le Rhin» drehte. Er beklagte in dem Brief, der auf den 28. September datiert ist, den Dauerregen der letzten Tage.

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