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Die verrückte, singende Ex

Die neue Serie von Rachel Bloom ist feministisch, enthält Musical-Einlagen und heisst «Crazy Ex-Girlfriend». Warum sie trotzdem gut ist.

Komikerin Rachel Bloom macht es einem wirklich nicht einfach, jemanden von ihrer neuen Serie «Crazy Ex-Girlfriend» zu überzeugen. Zu diesem frauenfeindlichen Titel, packt sie doch tatsächlich hochemotionale Musical-Einlagen in die Episoden. Schon hier läuft das deutschsprachige Publikum davon. Doch Bloom setzt noch einen obendrauf: Sie erzählt die Geschichte der jungen, erfolgreichen Anwältin Rebecca (gespielt von ihr selbst), die auf den nächsten Karriereschritt in einer renommierten New Yorker Kanzlei verzichtet, um ihrem Ex-Freund Josh (Vincent Rodriguez III) hinterherzulaufen – in die kalifornische Pampa West Covina. Come on. Müssen wir tatsächlich einer Frau zuschauen, die für einen Mann alles aufgibt und dazwischen noch ihre Gefühlslage auf eine Broadway-Bühne übersetzt?

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