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Die Geisterwelt ist widerborstig

Der Film «Fenster zum Jenseits» zeigt Medien und Spukforscher bei der Arbeit.

Wohnt hier der Geist Guillaume?
Wohnt hier der Geist Guillaume?
zvg

Es beginnt mit einer Hitze in den Füssen, die langsam den Körper hinauf in die Backen der Protagonisten steigt. So, sagt das Medium Andreas Meile, mache sich die Existenz des Geists Guillaume bemerkbar, der im Hotel Val Sinestra im Engadin umgeht. Der Thurgauer Filmemacher O’Neil Bürgi hat eine fachkundige Belegschaft im einstigen Kurhotel versammelt, um grusligen Vorkommnissen auf den Grund zu gehen. Das Gebäude, auch äusserlich dem Overlook Hotel aus Stephen Kings «The Shining» nicht unähnlich, ist eine von vielen Stationen, in denen Bürgi Erzählungen über Geisterhaftes nachgeht. Die Schweiz sei eine «Fundgrube» für Schauergeschichten, so der Regisseur. Auch die Stadt Bern kommt zum Zug: In einem nicht näher verorteten Haus spuke ein Dichter mit Nelke im Knopfloch, so eine frühere Bewohnerin.

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