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Die Frau von obendrauf

Die Komikerin Amy Schumer spricht über die Geschlechterkomödie «Trainwreck», die in Locarno und ab nächster Woche im Kino läuft.

Von Jean-Martin Büttner, Locarno
Erst ein Interview, dann eine Affäre und dann? Amy Schumer und Bill Hader in «Trainwreck». Foto: Universal Pictures
Erst ein Interview, dann eine Affäre und dann? Amy Schumer und Bill Hader in «Trainwreck». Foto: Universal Pictures

So hätte sie sich wohl gerne: als unbändige Frau, die tagsüber für primitive Männer schreibt und sie nachts heimnimmt, durchfickt und wegschickt. So geht sie in «Trainwreck» vor, dem neuen Film von Judd Apatow («Knocked Up», «This Is 40»), am Samstag auf der Piazza von Locarno als europäische Premiere gezeigt. Denn so hat sich Amy Schumer ihre Figur ausgedacht, schliesslich hat sie das Drehbuch geschrieben. Es porträtiert eine hedonistische Frau, die ohne Stil und Mass durch New York taumelt, als «drunk party slut persona», wie das der «Guardian» genannt hat: als trunkene Partyschlampe. Diese Figur, welche die 34-jährige Komikerin in ihrer Fernsehshow «Inside Amy Schumer» in allen Variationen vorzeigt und auch in den Comedy Clubs persifliert, hat sie als überhöhte Versionen von sich selber bezeichnet. Wie soll man das verstehen?

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