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Der Schwulenfilm wird Mainstream

Die britische Feel-Good-Komödie «Pride» handelt von Schwulenaktivismus, zielt aber auch auf ein heterosexuelles Publikum.

«Gay and Lesbian Cinema»: Viele DVD- und VOD-Anbieter gruppieren Filme mit homosexueller Thematik in separaten Sektionen, isolieren sie vom restlichen Angebot und behandeln sie wie ein eigenes Genre. Auch an den grossen Filmfestivals stehen separate Auszeichnungen bereit: An der Berlinale wird ein Teddy Award ausgehändigt, dieses Jahr etwa geht er an den Schweizer Oscaranwärter «Der Kreis», und in Cannes gibt es seit 2010 die Queer Palm, heuer vergeben an die Komödie «Pride». Und die Stadt Bern hat ihr eigenes schwul-lesbisches Filmfestival, Queersicht.

Solche themenbasierten Plattformen bilden sich aus dem gleichen Grund wie andere Festivals auch: Viele der Filme, die dort zu sehen sind, schaffen es nicht auf die regulären Kinoleinwände. Und sie richten sich in der Tat an ein Zielpublikum, das sich gesondert für LGBT-Inhalte (lesbian, gay, bisexual and trans) interessiert und dabei manchmal auch gerne unter sich ist.

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