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Der Neben-sich-Steher

Ein weidwunder Wolf offenbart seine Unsicherheit: Ein Treffen mit Joaquin Phoenix, dem wohl besten Schauspieler unserer Zeit.

In Spike Jonzes neuestem Film: Joaquin Phoenix in einer Szene aus «Her», wo er sich in ein Betriebssystem verliebt.
In Spike Jonzes neuestem Film: Joaquin Phoenix in einer Szene aus «Her», wo er sich in ein Betriebssystem verliebt.
AP Photo/Warner Bros. Pictures
Am Film-Festival in Rom: Joaquin Phoenix mit Scarlett Johansson. Letztere leiht dem Betriebssystem in «Her» ihre Stimme.
Am Film-Festival in Rom: Joaquin Phoenix mit Scarlett Johansson. Letztere leiht dem Betriebssystem in «Her» ihre Stimme.
Keystone
Legendäre Rolle: Phoenix in einer Szene aus «Walk the Line» (2005).
Legendäre Rolle: Phoenix in einer Szene aus «Walk the Line» (2005).
AP Photo /20th Century Fox
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Das Erste, was von Joaquin Phoenix zu hören ist, ist das Rauschen der Klospülung. Wir, vier Journalisten aus Holland, Deutschland und der Schweiz, stehen vor Zimmer 304 im Hotel De Russie in Rom. Es ist Anfang November. Am Vortag hat der 39-Jährige am hiesigen Filmfestival den Film «Her» vorgestellt. Wobei: Es war eher Regisseur Spike Jonze, der den Film vorgestellt hat. Phoenix wirkte auf dem roten Teppich wie ein Fremdkörper. Wie ein weidwunder Wolf. Im Gesicht dieser zornig-glasige Blick, den er nur in ganz wenigen Momenten ablegt.

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