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Der Kampf zweier verletzter Egos

Die Solothurner Filmtage müssen das Werk «Wir sterben vor» aus dem Programm nehmen. Der Grund dafür ist ein Streit zwischen Filmerfreunden, der weit zurück geht.

Seine 30-minütige Version stösst bei den einstigen Kollegen auf Ablehnung: Clemens Klopfenstein.
Seine 30-minütige Version stösst bei den einstigen Kollegen auf Ablehnung: Clemens Klopfenstein.
Keystone

Das ist die Geschichte von Filmerfreunden, die zu erbitterten Gegenspielern wurden. Ab Mitte der 1960er-Jahre drehten Urs Aebersold, Clemens Klopfenstein und Philip Schaad unter dem Label AKS Kurzfilme, in denen sie ihrer Liebe für Western- und Gangsterfilme nachlebten und zugleich die Klischees dieser Genres mit experimentellen Mitteln dekonstruierten.

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