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Der Glaube an die Filmkunst pausiert

Sogar die Stars leuchteten im Sparmodus. Morgen gibts an den 63. Filmfestspielen in Cannes trotzdem Preise.

«Hors la loi», der Film, der schon vor der Premiere Aufsehen erregte: Algerische Brüder suchen im Paris der 50er-Jahre ihren Weg in die Unabhängigkeit.
«Hors la loi», der Film, der schon vor der Premiere Aufsehen erregte: Algerische Brüder suchen im Paris der 50er-Jahre ihren Weg in die Unabhängigkeit.
PD

Die grössten Diven findet man in Cannes nicht auf dem roten Teppich, sondern ein paar Schritte weiter. Manche von ihnen haben Stil, andere dagegen wirken wie aufgedonnerte Callgirls, die sich unter der Sonne der Côte d'Azur feilbieten. Sie heissen Lady Joy oder Lady Béatrice oder auch Satine, wie die von Nicole Kidman gespielte Kurtisane aus «Moulin Rouge». Das sind die Namen der glitzernden Luxusjachten im alten Hafen von Cannes. Firmen wie Kodak oder der TV-Sender Arte sind während des Festivals auf den schwimmenden Diven eingemietet, aber auch obskure Produktionshäuser, die in Cannes um Investoren für Filme buhlen, die womöglich nie gedreht werden.

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