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Demo für Hobbits

In Neuseeland sind Tausende auf die Strasse gegangen, um gegen dem Wegzug der «Hobbit»-Crew zu protestieren. Sogar der Premierminister sucht nun mit den Filmemachern das Gespräch.

Nach der Auseinandersetzung mit der neuseeländischen Schauspielergewerkschaft Actors Equity bereiten Peter Jackson und Warner Brothers die Verlegung der Dreharbeiten vor. Aber so einfach wollen sich die Neuseeländer nicht geschlagen geben.

Heute haben sich Tausende versammelt, um für den «Hobbit »zu kämpfen und ihre Solidarität mit Peter Jackson zum Ausdruck zu bringen. Treffpunkte waren unter anderem der Queen-Elizabeth-II-Square in Auckland, der Cathedral Square in Christchurch, Garden Place in Hamilton, die Gollum-Statue in Matamata und The Village Green in Queenstown. Haupttreffpunkt war der der Civic Square in Wellington, wo sich über 3'000 Neuseeländer trafen.

Es steht viel auf dem Spiel

Die Veranstalter hatten im Vorfeld zu einer positiven Kundgebung aufgerufen. Es handle sich nicht um einen Protest gegen bestimmte Personen oder Gruppen, sondern nur um eine Solidaritätsbekundung. Entsprechend friedlich liefen die Versammlungen ab, mit Musik, Luftballons und guter Stimmung.

Würde «Hobbit» nicht in Neuseeland produziert, bedeutete dies einen gewaltigen finanziellen Verlust für das Land. Nicht nur um die halbe Milliarde Dollar, die Warner Bros. in den Film stecken will, fiele weg, sondern auch die Einnahmen aus dem Tourismus. Finanzexperten haben ausgerechnet, dass Neuseeland insgesamt etwa 1,5 Milliarden Dollar verlieren, respektive nicht einnehmen, würde. Die Verhandlungen mit Warner sind noch nicht beendet und werden in den nächsten Tagen fortgesetzt. Morgen soll sich der neuseeländische Premierminister John Key mit den Amerikanern an einen Tisch setzen.

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