Das Spiel mit dem Schmerz

Der Zürcher Film «Blue My Mind» von Lisa Brühlmann zeigt die Verwandlung in der Pubertät auf drastische Art. Die zwei jungen Schauspielerinnen mussten dafür Verstörendes hinkriegen.

«Blue My Mind»-Regisseurin Lisa Brühlmann (Mitte) mit Zoë Pastelle Holthuizen (l.) und Luna Wedler. Foto: Dominique Meienberg

«Blue My Mind»-Regisseurin Lisa Brühlmann (Mitte) mit Zoë Pastelle Holthuizen (l.) und Luna Wedler. Foto: Dominique Meienberg

Es ist schmerzhaft, ein Kind zu sein, das erwachsen wird und nicht versteht, was diese Veränderung mit einem macht. Im Spielfilm «Blue My Mind» von Lisa Brühlmann, der derzeit in den Kinos läuft, geht es genau um diesen Schmerz, den junge Menschen an jenem Übergang empfinden. Um dieses Gefühl, sich selbst im Spiegel zu betrachten und nicht zu wissen, wer man ist. Um die Sehnsucht, den Anschluss zu finden, ­beliebter zu werden, schöner. Und im Augenwinkel tauchen die Eltern auf, die immer stören, die immer ein bisschen zu viel fragen, ohne sich wirklich zu ­interessieren. Sie sind die grössten Aliens, und nicht einmal diese Rolle kriegen sie besonders gut hin.

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