Kurzfilm der Woche

Dä Bosler haut dir eis id Frässi

Im heutigen Kurzfilm wird ein Opfer zum Täter zum Flüchtenden.

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Klingts im Intro tatsächlich ein bisschen wie «Clockwork Orange»? Jedenfalls mault da ein Basler Droog: «Ech be en Störfaktor.»

Die namenlose Hauptfigur rennt durch die Stadt, durch Partys und durch enge Gassen. Sie ist getrieben von Fehlern und von Traumata. «Ech seh di kleine Falte uf de Stirn vo mim Lehrer, wo seid: ‹Du bisch Drägg›.» Irgendwann verwandelt sich der hektische Flüchtling in einen spektakulären Parkour-Sportler – nun hat er endlich ein Ziel. Wirklich? Kann man vor seiner Vergangenheit flüchten? Dieser Film ist ein einziges grosses, rasendes Fragezeichen. Und sein Flow ist mächtig.

Filmemacher Manuel Wiedemann drehte «Störfaktor» während seiner Studienzeit an der Hochschule Luzern. Premiere hatte der Film 2010 am Filmfestival Locarno. (lsch)

Erstellt: 14.08.2015, 15:06 Uhr

Produktion

«Störfaktor» (2010): 9 Minuten. Von Manuel Wiedemann. Produktion: Hochschule Luzern.

Swiss Films

Die Stiftung Swiss Films ist die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens. Als Partnerin der Filmschaffenden verstärkt sie die Sichtbarkeit und die positive Wahrnehmung der helvetischen Filmkultur im Ausland und in der Schweiz. Kernaufgaben der Stiftung sind Verbreitung, kulturelle Vermittlung und Vernetzung des Schweizer Filmschaffens.

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