Da warens nur noch 160
Alle wollen ans Shnit: Über 7000 Kurzfilme wurden eingereicht, 160 davon schafften es ins Programm. Aber: Wann ist ein Film dafür gut genug? Festivaldirektor Olivier van der Hoeven weiss es.

Da sind also diese zwei Typen – Brüder, um genau zu sein –, einer mit Bart und im Wollpullunder, der andere mehr auf Business, also ohne Bart und im Hemd. Eine Geschichte mit Hauptprotagonisten dieser Gattung kann ebenso banal wie erquickend ausfallen. Im Falle von «Millionaires» glückt das Vorhaben. Das Werk des Belgiers Stéphane Bergmans bietet in 16 Minuten all das, was auch von einem Langspielfilm erwartet wird: Eine kurzweilige Handlung, spannende Figuren, ansprechende Bilder, ein bisschen Humor hier, etwas Drama da, und ehe man sichs versieht, ist alles vorbei. Aber am Ende sind sich alle einig: Es war toll!