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Cool, cooler, Klick

Ein Fest der abgebrühten Lässigkeit: Roland Klicks flirrender Neo-Western – als Vorgeschmack aufs Neuenburger Internationale Festival des Fantastischen Films.

Eine Steinwüste, die Sonne brennt. Von weitem torkelt eine Gestalt ins Bild. Es ist ein Mann, ein silberner Koffer in der einen Hand, eine Waffe in der anderen, und eine klaffende Wunde am Oberarm. Ein Blick in die Sonne – und dann setzt die Musik ein: flirrend, schreiend, ein Klang gewordener Fiebertraum.

Wenn das kein Anfang ist! Es ist der Auftakt zu «Deadlock» (1970), Roland Klicks Hommage an die staubtrockene Coolness der späten Western. Klick, dessen schmales Werk nur gerade sechs Langfilme umfasst, ist ein Verschütteter der deutschen Filmgeschichte, der in kleinen Programmkinos immer wieder mal entdeckt wird. Und dessen Inbrunst fürs Kino jüngst die Dokumentarfilmerin Sandra Prechtel in «Roland Klick – The Heart is a Hungry Hunter» erneut ans Licht geschürft hat. Das Neuenburger Internationale Festival des Fantastischen Films (Nifff), das übernächstes Wochenende beginnt, zeigt beide Filme, Prechtels Dokumentation und Klicks Neo-Western.

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