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Ben Affleck setzt Siegeszug mit «Argo» fort

Der Verband der US-Regisseure hat Schauspieler und Filmemacher Ben Affleck für den Film «Argo» zum besten Regisseur gekürt. Dies lässt Hoffnungen für die nächsten Oscar-Verleihungen aufblühen.

Hat Grössen wie Steven Spielberg ausgestochen: Ben Affleck.
Hat Grössen wie Steven Spielberg ausgestochen: Ben Affleck.
Keystone

Der Schauspieler und Filmemacher Ben Affleck wurde in der Nacht zum Sonntag vom Verband der US-Regisseure (DGA) zum besten Regisseur gekürt.

Affleck stach damit Hollywood-Veteranen wie Steven Spielberg, Ang Lee und Kathryn Bigelow aus. Es war Afflecks erste Nominierung für den renommierten Preis. Der Politthriller «Argo» basiert auf wahren Begebenheiten und handelt von einer aberwitzigen CIA-Befreiungsaktion von US-Geiseln im Iran.

Von Filmakademie übergangen

Bei der Verleihung der Golden Globes im Januar hatte der Streifen bereits die Trophäen für das beste Drama und die beste Regie gewonnen. Ende Februar zieht «Argo» mit sieben Gewinnchancen ins Oscar-Rennen, allerdings war Affleck bei den Nominierungen als Regisseur von der Filmakademie übergangen worden.

Gewöhnlich gelten die DGA-Preise als zuverlässiger Indikator für die spätere Oscar-Verleihung. Im vergangenen Jahr hatte der französische Filmemacher Michel Hazanavicius mit dem Stummfilm «The Artist» den DGA-Preis und wenig später auch den Regie-Oscar gewonnen.

Seit 1948 ist es nur sechs DGA-Siegern nicht geglückt, im selben Jahr auch den Oscar für die beste Regiearbeit zu holen. Das Pech hatte zuletzt Regisseur Rob Marshall, der für «Chicago» (2002) die DGA-Trophäe gewann, bei den Oscars aber Roman Polanski («Der Pianist») unterlag.

(SDA)

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