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«Auch bei uns gibt es selbstbewusste Frauen»

Die orthodoxe Jüdin Rama Burshtein drehte bislang Auftragsfilme für ihre Glaubensgemeinschaft. Das Familiendrama «Fill the Void» ist ihr erster Spielfilm.

Eine ganz normale chassidische Familie: «Viele von uns haben ein sehr gesundes, leidenschaftliches Liebesleben», sagt Regisseurin Rama Burshtein.
Eine ganz normale chassidische Familie: «Viele von uns haben ein sehr gesundes, leidenschaftliches Liebesleben», sagt Regisseurin Rama Burshtein.

«Fill the Void» ist eine Milieustudie der chassidischen Juden in Israel. Sie selber sind erst mit 26 Jahren orthodox geworden. Ermöglichte dies für Sie einen doppelten Blick auf die Gemeinschaft?

Ja, eine gebürtige religiöse Frau hätte diesen Film so nicht machen können. Das Werkzeug zum Filmemachen hab ich von der «anderen» Welt gekriegt, diese Kombination ist der Trick. Ich habe nicht einen Film über die Gemeinschaft gedreht, sondern über mich als festen Teil von ihr.

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