Carla Juri für den Deutschen Filmpreis nominiert

Die Schweizerin wurde für ihre kontroverse Rolle in «Feuchtgebiete» berücksichtigt.

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Als grosser Favorit um die Hauptauszeichnung geht die Bestsellerverfilmung «Das finstere Tal» ins Rennen. Der düstere Heimatfilm von Regisseur Andreas Prochaska erhielt bei den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie neun Nominierungen, unter anderem als bester Film und als beste Regiearbeit. Das gaben Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Präsidentin der Filmakademie, Schauspielerin Iris Berben, am Freitag in Berlin bekannt. Mit deutlichem Abstand folgen «Die andere Heimat» von Edgar Reitz und «Finsterworld» von Frauke Finsterwalder, die es auf sechs beziehungsweise fünf Nennungen brachten.

Auf den Preis für die beste weibliche Hauptrolle können drei Darstellerinnen hoffen: die Schweizerin Carla Juri für «Feuchtgebiete», Juliane Köhler für «Zwei Leben» und Jördis Triebel für «Westen». Als beste männliche Schauspieler wurden Sascha Alexander Gersak («5 Jahre Leben»), Dieter Hallervorden («Sein letztes Rennen») und Hanno Koffler («Freier Fall») vorgeschlagen.

Der Deutsche Filmpreis ist mit Preisgeldern von insgesamt rund drei Millionen Euro der höchstdotierte deutsche Kulturpreis. Kulturstaatsministerin Grütters vergibt die Auszeichnungen am 9. Mai im Berliner Tempodrom.

sda

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