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«Ist Trisomie 21 eine Krankheit?»

Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger hat sich als Mitglied der Stiftung für Technologiefolgen-Abschätzung intensiv mit den Chancen und Risiken der Gentechnologie befasst.

«Es geht darum, Missbräuche zu verhindern, und da braucht es staatliche Leitplanken»: Moritz Leuenberger in Bern.

«Es geht darum, Missbräuche zu verhindern, und da braucht es staatliche Leitplanken»: Moritz Leuenberger in Bern.

(Bild: Adrian Moser)

Wie war Ihre persönliche Haltung zur Gentechnologie, ehe Sie sich mit dem Thema eingehend befassten. Dominierten Vorbehalte und Misstrauen?
Ich war da immer offen und hegte vor allem Hoffnungen. Dass Missbräuche wie bei jeder Technik möglich sind und dass ihnen der Riegel geschoben werden muss, war mir als Politiker allerdings auch stets klar. In meine Amtszeit als Umweltminister fiel auch das Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Es wurde 2017 zum zweiten Mal verlängert. Forschung und Import sind aber möglich.

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