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«In der Lücke liegt die Möglichkeit zur Existenz»

Vom amerikanischen Blockbuster-Kino bis zur aktuellen Ausstellung im Naturhistorischen Museum Bern: Die Apokalypse ist derzeit ein brennendes Thema. Auch Ihr Stück «Sonder» dreht sich um sie. Was sagt das über unsere Zeit?

In «Sonder» wird die Apokalypse zur Poesie. In der Ankündigung des Stücks heisst es so schön: «Sie stürzen sich zusammen kopfüber in einen Raum der Illusionen und Echos.» Wie geht das?

Unorte, Einsamkeit, Dazwischenfallen: Diese Themen scheinen Sie schon lange zu beschäftigen, zum Beispiel in Ihren Fotografien. In den Stücken mit Ihrer Stammcompagnie deRothfils haben Sie auf der Bühne ja meist opulent angerichtet. Wird «Sonder» stiller?

Ihr Stück heisst «Sonder». Ich vermute, es hat etwas mit dem Phänomen zu tun, das im Internet-Lexikon The Dictionary of Obscure Sorrows definiert wird: das Gefühl, wenn einem bewusst wird, dass jeder Mensch, der an einem vorbeigeht, eine eigene Geschichte in sich trägt. Was bedeutet «Sonder» für Sie?

Worin liegt die Schönheit des Nichts?