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Imponierender Kunst-Parcours durch die Zeit

«Feu sacré» oder 70 Jahre Berner Kunstgeschichte: Die Ausstellung im Kunstmuseum zeigt eine Auswahl von über 100 Künstlerinnen und Künstlern, die von 1942 bis 2012 das Aeschlimann-Corti-Stipendium gewannen.

Franz  Fedier: Ohne Titel (1959) / Kunstharzfarbe auf grundierter Leinwand / 194.6 x 130 cm (Ausschnitt)
Franz Fedier: Ohne Titel (1959) / Kunstharzfarbe auf grundierter Leinwand / 194.6 x 130 cm (Ausschnitt)
zvg/Kunstmuseum Bern
Max Roth: Thanatos (1982-1983)/ Stahl, rote Lava, Affenschädel und Eber-Hauer/ 128 x 64 x 34 cm (Ausschnitt)
Max Roth: Thanatos (1982-1983)/ Stahl, rote Lava, Affenschädel und Eber-Hauer/ 128 x 64 x 34 cm (Ausschnitt)
zvg/Kunstmuseum Bern
Balthasar Burkhard: Table (1977)/ Fotografie auf Leinwand/ 107 x 134 cm (Ausschnitt)
Balthasar Burkhard: Table (1977)/ Fotografie auf Leinwand/ 107 x 134 cm (Ausschnitt)
zvg/Kunstmuseum Bern
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Nehmen wir die 1960er-Jahre. Ehe er mit seinen hyperrealistischen Werken international für Furore sorgte, rezipierte Franz Gertsch auch die Pop-Art, etwa in seinem Bild «Paar» aus dem Jahr 1969. Und Bendicht Fivian war selbstbewusst genug, 1968 mit einer eigenständigen Reaktion auf Andy Warhol aufzuwarten. In «Tref 1» besprayte er verschiedene Lagen von Tüllstoff und erzielte so die Illusion der Bewegung beim Betrachten des abgebildeten Paars. Gertsch und Fivian sind zwei Aeschlimann-Corti-Stipendiaten, die im Kunstmuseum Bern in einer frühen Entwicklungsphase zu entdecken sind. Oder Chantal Michel: Sie wird heute vor allem mit ihren Performances in Verbindung gebracht, zu sehen ist die Installation «Brutto, Tara, Betto» aus Keramik, Schaumstoff und Holzkisten, mit der sie 1994 das Stipendium gewann.

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