Zum Hauptinhalt springen

Humor interessiert ihn nicht

Christoph Simon erhält den wichtigsten Kabarettpreis. Dabei will er sein Publikum zum Heulen bringen.

Lena Rittmeyer
Er weiss, wie man Herzerwärmendes wieder beschneidet: Christoph Simon.
Er weiss, wie man Herzerwärmendes wieder beschneidet: Christoph Simon.
Adrian Moser

Scheu ist Christoph Simon eigentlich nicht. Seit zwei Jahren steht der Berner Schriftsteller nun hauptberuflich als Kabarettist auf der Bühne. Und gerade war er mit seiner Familie für zwei Monate in Südafrika in einem Camper unterwegs und ist an einem Gummiseil von der höchsten Brücke Afrikas gesprungen. Er brauche die Selbstüberwindung, sagt er. So redet nur einer, der weiss, was er kann. Jetzt aber hockt Christoph Simon im Café Sattler im Länggassquartier und wirkt seltsam grüblerisch. Der Zeitpunkt für unser Gespräch so kurz vor der Premiere seines neuen Soloprogramms scheint ihm ungünstig. «Im Moment bin ich nicht ganz sicher, ob ich etwas mache, das den Leuten Freude schenkt.» Dafür müsse er erst die Reaktionen des Publikums abwarten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen