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Glühender Esoteriker

Das Kunstmuseum Bern widmet dem bedeutenden Künstler und Bauhaus-Pionier Johannes Itten eine Ausstellung. Neu erforschte Tage- und Skizzenbücher zeigen, dass er Leben und Kunst verschmelzen wollte.

Johannes Itten: «Kinderbild», 1921/22, Öl auf Holz, 110 x 90 cm. Kunsthaus Zürich, 1964. © 2019, Pro Litteris, Zürich.
Johannes Itten: «Kinderbild», 1921/22, Öl auf Holz, 110 x 90 cm. Kunsthaus Zürich, 1964. © 2019, Pro Litteris, Zürich.
Kunsthaus Zürich

Spiralförmig wachsen die gewölbten Glasfächer in die Höhe und münden – ins Lichte Gottes. Im Treppenhaus des Stettlerbaus steht der Nachbau von Johannes Ittens 1920 entworfenem «Turm des Feuers/Turm des Lichts». Das Original dieses nicht erhaltenen «Weltanschauungskunstwerkes» (Johannes Itten) entstand in den Jahren 1919–1923, als Itten am Bauhaus in Weimar lehrte und den obligatorischen Vorkurs einführte. Vor der künstlerischen Ausbildung, so sein Credo, kommt die «Menschenbildung».

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