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Geisterspuk in Laupen

Die «Filmwochenschau» berichtete vor 60 Jahren über den Silvesterbrauch «Achetringele».

Alte Bräuche: In Laupen schlichen die Geister durchs Dorf. (Video: Cinémathèque suisse & Schweizerisches Bundesarchiv)

Geisterbeschwörer schlichen im Jahre 1956 durch Laupen im Kanton Bern. Sie hatten die Aufgabe, die bösen Geister zu vertreiben, noch bevor das neue Jahr begonnen hatte.

Das «Achetringele» gibt es auch heute noch. Es beginnt am Silvesterabend nach dem letzten Glockenschlag um 20 Uhr. Ein Zug von wilden Gestalten zieht vom Schloss hinunter ins Dorf. Die Besenmannen mit ihren Holzmasken gehen voraus. Ihnen folgen die weiss gekleideten «Glöggeler». Auf dem Dorfplatz bilden die Besenmannen einen Kreis und ihr Anführer spricht den Silvesterspruch und den Neujahrswunsch.

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