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TV-Kritik: Schönheit gegen Makel

Das Topmodel Sarina Arnold engagiert sich für ein Kinderhilfswerk – für SF ein Grund, einen ganzen Dokfilm darüber zu drehen. Die PR-Abteilung des Hilfswerks freuts. Und den Zuschauer?

Schweizer Schönheit setzt sich für kirgisische Kinder mit einer Missbildung ein: Sarina Arnold mit der Kinderchirurgin Brigitte Winkler (links).
Schweizer Schönheit setzt sich für kirgisische Kinder mit einer Missbildung ein: Sarina Arnold mit der Kinderchirurgin Brigitte Winkler (links).
SF/Dok
Untersuchung eines kirgisischen Kindes mit einer Lippen-Gaumen-Spalte.
Untersuchung eines kirgisischen Kindes mit einer Lippen-Gaumen-Spalte.
SF/Dok
Sarina Arnolds Engagement ist eine PR-Aktion, um Spendengelder zu generieren, ihr Kurzbesuch in Kirgistan wird von einer Fotografin für Werbezwecke festgehalten.
Sarina Arnolds Engagement ist eine PR-Aktion, um Spendengelder zu generieren, ihr Kurzbesuch in Kirgistan wird von einer Fotografin für Werbezwecke festgehalten.
SF/Dok
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Ein dunkler Schatten habe über der Geburt ihrer Tochter gelegen, erzählt das Urner Model Sarina Arnold. Das Kind kam mit einer Lippen-Gaumen-Spalte auf die Welt, im Volksmund Hasenscharte oder Wolfsrachen genannt. Da die Urnerin ihre Erfahrung mit ihrem Kind in Illustrierten ausbreitete, wurde auch die AWD Kinderhilfe Schweiz auf sie aufmerksam, die sich in Kirgistan um Kinder mit denselben Missbildungen kümmert. Arnold sollte sich als sogenannte «Botschafterin» für das Hilfswerk engagieren. Das heisst: Kinder mit Missbildung im Arm halten, sich dabei fotografieren lassen und hiermit dem Hilfswerk zu Aufmerksamkeit und Spendengeldern verhelfen. Eine Rolle, die man sonst vor allem von Hollywood-Stars kennt, von Angelina Jolie bis Madonna.

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