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SRG bittet TV-Moderatoren zur Kasse

Die Stars des Schweizer Fernsehens verdienen ihr Geld auch mit lukrativen Nebenjobs. Auf Drängen von Medienminister Leuenberger sollen sie nicht mehr die gesamten Nebeneinkünfte behalten dürfen.

Begehrter Moderator jenseits von Leutschenbach: Stephan Klapproth.
Begehrter Moderator jenseits von Leutschenbach: Stephan Klapproth.
Keystone

TV-Moderatoren und -moderatorinnen müssen damit rechnen, dass sie künftig einen Teil ihrer Einkünfte aus Nebenjobs an die SRG abliefern müssen. SRG-intern wird derzeit auf Wunsch von Medienminister Moritz Leuenberger an entsprechenden Regeln gefeilt.

Für die Nebenbeschäftigungen der Schweizer TV-Stars bestehen bei der SRG klare Weisungen. Nicht geregelt ist darin der finanzielle Aspekt dieser Auftritte. Bisher flossen die Honorare gänzlich in die Kassen der TV-Moderatoren - obwohl diese ihre Popularität ihren Fernsehauftritten und damit ihrer Arbeitgeberin SRG verdanken.

Neue Regeln sind in Arbeit

Bundesrat Moritz Leuenberger erwarte eine Regelung betreffend Einkommensablieferungen der Moderatoren an die SRG, bestätigte UVEK-Informationschef Dominique Bugnon am Mittwoch eine Meldung des «Beobachters». Leuenberger lege auch Wert darauf, dass die bestehenden internen SRG-Weisungen zu den Nebenbeschäftigungen streng umgesetzt werden.

Bei der SRG sind die Arbeiten bereits angelaufen, wie SRG-Sprecher Daniel Steiner auf Anfrage der SDA sagte. Nach einer Sitzung des SRG-Entschädigungsausschusses von Mitte März habe der Generaldirektor die Bereiche Human Ressources und Rechtsdienst beauftragt, zu Handen der Geschäftsleitung einen Regelungsvorschlag zu erarbeiten.

SDA/vin

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